Wortgeschichten

 

Hallo mein Freund,

Vorraussetzung für diesen Text ist das Lesen und Verstandenhaben des Textes „Zeichendeutung“. Auf dieser Seite werde ich nun nach Lust und Laune unsere schöne deutsche Sprache nach und nach in ihrer innersten Geometrie durchschauen:

 

Sicherheit

Sicherheit

 

Die deutsche Sprache ist offenbar insich hochgradig perfekt – ein Geschenk unserer Ahnen.

Wo kann Sicherheit gefunden werden? Also ich meine das, was wir unter Sicherheit verstehen. Wenn Du Dir das Wort genau anschaust, findest Du die Antwort im Wort selbst:

Sich – er – heit leitet sich aus der Phrase ab: Sich ehren heut‘
(Alle mehrsilbigen deutschen Worte sind ursprünglich Phrasen aus mehreren Wörtern!)

Und das entspricht genau meiner Erfahrung. Die wirkliche Sicherheit finde ich immer, wenn ich das selbst in mir ehre.

Amen.

Die Ehre

Hallo mein Freund,

hier nun möchte ich die Wort „Ehre“, „Ehr“, „Er“, die Vorsilbe „er-“ und die Endung „-er“ deuten.

Die „Ehr“
Das „E“ ist das aktive ganzheitliche Zugehen vom Weiblichen hin zum Männlichen – die Liebe anbieten, Verliebt-sein.
Nach dem anfänglichen Verliebt-sein des Weiblichen in das Männliche („E“) geschieht nun eine innere Aufrichtung der weiblichen Beteiligten („h“), wobei sich das männliche auf Herzebene anbindet.
Das „r“ ist nun auch wieder ein aktives Zugehen des Weiblichen auf das Männliche, nur das jetzt das materielle Angebot wegfällt – wie bei einer Beziehung ohne physischen Sex.
—> die „Ehr“ bedeutet also in meiner freien Interpretation: „Es ist das praktische Angebot des Weiblichen, dem Männlichen das eigene Herz zu zeigen. „

Die „Ehre
Die Ehre ist die aktive Fortsetzung der Ehr, weil sie im Ausklang nun wieder das ganzheitliche, also auch das körperliche Angebot („e“) gibt.

Das „Er“ bzw „er-“ bzw. „-er
Das „Er“ ist eine spezielle Weise, die das Weibliche dem Männlichen anbietet, die darin besteht, am Anfang alles bis hin in das Materielle auszuleben und dann ab einem gemeinsam gefühlt richtigen Entwicklungpunkt gemeinsam den Materiellen Austausch aus zu lassen, um nun jeder für sich über den vorherigen Austausch in die Klarheit zu kommen.  Es besteht bei diesem Austausch schon genügend in sich gefundene weibliche Intuition, dass das „h“ – also die Führung durch das Weibliche – wegfallen kann. „er“ hat auch bei allen Vorsilben „er-“ oder Endungen „-er“ diese Bedeutung. Siehe hierzu weiter unten das Beispiel „ab-er“.

Die „Ehe
Hier nun fällt gegenüber der „Ehre“ der platonische Teil weg (also das „r“) und es kommt am Anfang zu geistiger, emotionaler und körperlicher Öffnung. Nachdem der weibliche Teil mittendrin vermittels des „h“ für eine geistige Ausrichtung sorgt, kommt es dann zum Ausklang hin zu einem dauerhaften emotionalen und körperlichen Austausch. Wenn auch das nicht mehr passiert, ist die Ehe vorbei (egal, was die Bürokraten dazu sagen.)

aber
Es wird das „a“ und das „b“ gee(h)rt, jedoch ohne besondere weibliche Führung, sondern selbstverständlicher Weise.
Das kleine „a“ ist die materielle Liebe einer eher männlichen Seele für das weibliche. Es wagt sich in einem verspielten Kreislauf bis hin zum Weiblichen. Es hat bereits eine materielle und emotionale innere Ausrichtung, aber noch keine geistige Anbindung.
Das kleine „b“ ist dazu im Gegensatz die materielle Liebe einer eher weiblichen Seele, welche schon komplett geistig angebunden ist und sich für einen fairen Austausch mit dem Männlichen öffnet.
Das „er“ ist die stoffliche Form der eher geistigen „Ehr“.
—> „aber“ bedeutet also in meiner freien Interpretation: „Das Männliche und das Weibliche begegnen sich, undzwar so, dass wir zunächst die volle Weiblichkeit fließen lassen und dann in die innere Einkehr gehen.

Der Verstand

Hallo mein Freund,

hier möchte ich nun endgültig in Klarheit bringen, was im Eigentlichen der Verstand ist, was er kann, und was er nicht kann.

V-e-r-s-t-a-n-d

Das V ist ein Symbol des materiellen Ur-Vertrauens. (männlich und weiblich begegnen sich in der Materie.)
Das e ist ein Symbol der mutigen Öffnung für „relativ“ männliche Themen.
Das r ist ein Symbol für geerdete Herzensöffnung. (das weibliche ist geerdet und öffnet sich im Herzen für das männliche)

Mit der Einleitung „Ver-“ der „Geschichte“ Verstand  wird sich vertrauensvoll, mutig und beherzt auf den Rest der Geschichte, also auf den „-stand“ eingelassen. Der eigene Stand wird also mittels des Verstandes vertrauensvoll, mutig und beherzt hinterfragt. Aber was ist nun eigentlich der S-t-a-n-d?

Das s ist ein Symbol für die verspielte Annäherung eines ungeerdeten und geistig diffusen Ichs.
Das t ist ein Symbol für eine geschlechtsneutrale körperliche und herzliche Öffnung.
Das a ist ein Symbol für die freiwillige Öffnung „für das Weibliche“.
Das n ist ein Symbol für das Anlehnen des Männlichen an das Weibliche.
Das d ist ein Symbol für die geerdete und geistig angebundene männliche Indivudualität, die auf herzlicher und körperlicher Ebene agiert.

Die Geschichte „Verstand“ zu nutzen („seinen Verstand nutzen“) bedeutet im ursprünglichsten Sinne, dass sich das Männliche noch einmal völlig neu traut, sich auf das Weibliche einzulassen, um zum Schluss selbst eine stabile geerdete und geistig hoch angebundene männliche Individualität zu sein.

Amen.