Die Ur- Sprache

Sprache ist Schwingung und das Spiel der Schwingungen zu beherrschen verleiht Macht über das Sein. Das verwenden von Worten hat immer eine Wirkung – selbst, wenn Du die Bedeutung des Wortes intellektuell nicht durchdrungen hast. Das ist so, weil projezierte Schwingungen mit unserer eigenen stofflichen Existenz, die ansich eine Zusammenfügung von Schwingungen ist, wechselwirkt. Andererseits verlieren all jene Worte (projezierte Schwingungen) an Macht über Dich, dessen Schwingung Du in Dir selbst bereits losgelassen hast. Wie auch bei der Maya-Lehre ist die Lehre der Ur-Sprache deshalb hilfreich für Dein Erwachen, weil Du durch ein Verständnis der Illusion die Illusion selbst transzendieren kannst.

An dieser Stelle ist es ratsam, immer wieder sehr selbstehrlich den eigenen Glauben zu hinterfragen. Alles, woran Du glaubst, ist für Dich wahr. Aller Glaube, den Du hingegen wieder abgegeben hast, spielt in Deinem Sein auch keine Rolle mehr, hat keine Wirkung auf Dich und befreit Dich dadurch.

Wir verwenden unser Sprechen im Alltag rein intuitiv. Es gibt bei Sprache kein richtig und kein falsch. Der aktuelle Duden bzw. andere aktuelle Nachschlagewerke sollten hierbei eher als Empfehlung verstanden werden. Je älter das Nachschlagewerk, desto eher sind die dargestellten Bedeutungen der Worte unverfälscht bzw. näher an der Ur-Sprache. Grundsätzlich sind alte Sprachen näher an der Ur-Sprache als unsere heutigen Sprachen. Das Wort „alt“ ist hierbei bedeutungsverwandt mit dem Wort „hoch“.

Ich halte es für ratsam sowohl das aktuelle Deutsch, als auch das Ur-Deutsch tiefstmöglich zu verstehen, um aus dem Verständnis heraus eine neue sehr achtsam angewandte Sprache entwickeln zu können.

Die eine irdische Ur-Sprache ist die indogermanische Sprache. Das alte Deutsch ist dieser Sprache sehr nahe – nach meiner Erfahrung vor allem auch das Sächsische.

Ich möchte hier in dieser Rubrik so nach und nach ein paar meiner eigenen Sprachforschungserkenntnisse wiedergeben. Ich lasse mich beim Verstehen sehr von meiner Intuition leiten. Zudem bediene ich mich des Altdeutschen Wörterbuches von Oskar Schade und den Aufsätzen von Erhard Landmann.

Eine Grundorientierung meiner inneren Sprachforschung ist immer der Klang. Die heutige korrekte orthografische Schreibweise lenkt oft von zugrundeliegenden Wortverwandtschaften ab. Zum Beispiel „Lehre“ und „Leere“ oder „wahr“ und „war“ oder „Ehre“, „Ähre“ und „Er-…“ oder „Name“ und „nahme“. Insbesondere das „h“ hat eine grundlegend weibliche Bedeutung. Dazu gehe ich auf der Seite Zeichengeschichten näher ein.

Wenn Du Dich der Ur-Sprache annähern magst, dann solltest Du aufhören, in Definitionen gemäß Schulunterricht oder Duden zu denken, sondern stattdessen jeweils die Wortstammbedeutung zu er-ahnen. Erahnen ist übrigens das sich innerliche sich mit den Ahnen in Verbindung setzen, also mit alten Kulturen und altem Wissen. Er-ahn-en ist wörtlich das Ehren der Ahnen.

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Alle meine Texte auf dieser Seite sind soetwas wie öffentliche Notizen. Oft habe ich eine Idee und sehe keinen Sinn darin, erst ein komplexes Buch zu schreiben. Schau einfach alle paar Monate mal hier vorbei und Du kannst die aktuelle optimierte Version meiner andauernden inneren Forschung finden. Im besten Fall motiviere ich Dich, selbst in die innere Forschung zu gehen. Es ist eine sehr wertvolle innere Reise zurück zu unserem Ursprung.