Hallo mein Freund,

wenn Du noch eine innere Richtung suchst, dann kann ich Dir die eine erlösende Richtung anbieten. Ich selbst bin auch noch täglich dabei, meine innere Richtung zu optimieren. Alle großen und kleinen Korrekturen, die ich bereits gegangen bin, kann ich Dir mit meiner (mit dem gesamten Energiekörper) hinhörenden Präsenz und mit meinen Texten weitergeben. Die Richtung, von der ich spreche kann grob folgendermaßen benannt werden: erst nach innen, dann in die Mitte und dann überall hin strahlen.

Wenn Du hingegen glaubst, du bist gerade genau richtig unterwegs, dann brauchst Du nicht weiter lesen. Entweder, Du bist tatsächlich bereits in besserer innerer Ausrichtung als ich oder Du bist noch nicht bereit, Deine Fehler einzugestehen. In diesem Fall kannst Du ja einfach später noch einmal zu mir kommen.

Es gibt so etwas, wie eine innere Blickrichtung. Genau, wie Du im Außen vor, zurück, rechts, links, vorne, hinten schauen kannst, gibt es das auch in uns. Schaust Du die meiste Zeit bzw. häufig in eine dieser Richtungen?

Schaust Du öfters mal in Gedanken vor, weil Du noch nicht vertraust, dass der nächste Schritt der Richtige ist? Verkennst Du dabei möglicherweise das eigentliche Problem? Die Schritte, die Du im Außen tust, spielen nämlich gar keine Rolle für das Erreichen Deines ganzheitlichen Glückes. Du glaubst vielleicht, Du musst erst alles genau und clever planen, und erst wenn „Dein irdischer Plan“ aufgeht, hast Du es geschafft, Deinem Glück zumindest etwas näher zu sein. Falsch!

Oder schaust Du vielleicht zuweilen zurück, weil Du glaubst, dass es Dir aus der Vergangenheit jemand böswillig heimzahlen könnte, weil Du in seinem Spiel nicht so mitgespielt hattest, wie er es von Dir erwartet hatte? Du traust Deinen Mitmenschen nicht genügend. Du traust ihnen nicht zu, dass sie Dir wohlgesonnen sein könnten, weil Du Dich ja angeblich diesem oder jenem schuldig gemacht hattest. Du hast vielleicht früher auch Menschen zu bestrafen müssen geglaubt, wenn sie etwas „falsch“ gemacht hatten. Vielleicht bist Du ja inzwischen an der Schwelle, von diesem strengen Konzept loszulassen?

Schaust Du vielleicht manchmal auch nach unten, weil Du in Deinem inneren Keller noch verschiedene Leichen vermutest, derer Du Dich schämst? Ich kann Dir aber sagen, dass es gut wäre, all dies Schwere in Dir unbeachtet sein zu lassen, damit sie von der Erde genutzt werden kann. Die Erde kann durch Dein Vertrauen in sie Dein Leben in optimaler Weise lenken, sodass Du eine weitere Chance bekommst, das Vergangene noch einmal zu erleben, dieses mal aber in erlöster Form. Wenn Du die Schwere in Dir einfach Schwere sein lässt, wird auf einmal ein alter Freund anrufen, um Dich endlich mal wieder treffen zu wollen, um diesmal in Frieden und Liebe zu verbleiben. Verstehst Du das?

Schaust Du vielleicht noch innerlich nach oben, weil Du hoffst, dass irgend ein höheres Wesen Dir die Verantwortung für Deine Entscheidungen abnimmt und Dir sagt, was Du als nächstes (im Außen) machen sollst – ein religiös missbrauchter Jesus oder irgendein anderer religiöser Gott vielleicht? Falsche spirituelle Strömungen erkennst Du immer gut daran, dass Ihr Gott angeblich über uns steht. Ich habe erkannt, dass wahre befreiende Führung immer nur zentral in uns gefunden werden kann – im Herzen. Wenn Du einen Text liest oder einem Menschen lauschst und Du fühlst ihn im Herzen, dann lausche weiter …

Du hast für Deine Individualität Verantwortung übernommen, und daher musst Du auch entscheiden, in welche Richtung Du als nächstes schaust und gehst: nach Außen in das Labyrinth der Illusionen, oder nach Innen, in Richtung Mut und Ehrlichkeit und Einsichtigkeit. Der wahre (religionsfreie) Jesus als ein Repräsentant des Guten kann auch Dir helfen, Deine innere Richtung korrigieren zu lassen. Mir hilft er direkt oder indirekt täglich. Er hat schliesslich seit gut 2000 Jahre seine innere Ausrichtung sehr erfolgreich korrigieren lassen und ist mir damit um einiges vorraus. Das sehe ich ein. Er ist mein innerer Führer. Wenn auch Du bei Jesus oder irgendeinen der wirklich Guten unter den vielen Göttern gut hinhörst, dann wirst Du wahre Hilfe bekommen.

Hast Du vielleicht Angst, dass es tatsächlich wirklich unheilbar böse Menschen gibt? Diese Bild wird schliesslich von den Medien täglich und sehr aufwendig aufrecht erhalten. Traust Du also noch nicht all Deinen Mitmenschen zu, dass Sie die lieblosen Verhaltensweisen der Vergangenheit wirklich schon losgelassen haben? Es sind alle Deine Seelengeschwister. Indem Du innerlich in Opposition bleibst, bist DU mit-verantwortlich, dass diese Menschen alptraumartig handeln müssen. Ich traue Dir zu, daß Du Deinen inneren medial oder sozial aufgebauten Groll gegen egal wem hier und jetzt loslassen kannst. Komme heraus aus jeglicher Opposition. Komme in das globale Miteinander.

Indem Du z.B. jetzt gerade entscheidest, dass Du im Spiel des Beschuldigens und Überhebens nicht mehr mitspielen magst und stattdessen deinem nächsten Mit-Menschen etwas Liebes tust, hilfst Du dem Frieden der Welt unendlich.

Deine Mitverantwortung war und ist wesentlich. Du warst und bist immer an Allem beteiligt. Alle diese Spiele konnten nur stattfinden, weil Du die jeweilige Gegenrolle mit-gespielt hattest. Durch Dein Aufwachen fällt es nun auch Deinen Mitmenschen (z.B. in der kommenden Nacht im Traum oder bei der nächsten physischen Begegnung) leichter, selbst auch aufzuwachen. Durch Deine Annahme unserer gemeinsamen Quelle, können auch alle Deine Mitmenschen unsere eine gemeinsame Quelle wieder erinnern.

Ich schenke jedem Wesen dieser Welt eine Chance, innerlich wirklich mit mir in Kontakt zu treten, sodass wir nun gemeinsam den Frieden wählen können. Die Vergangenheit ist vorbei.

Kannst Du gemeinsam mit mir in die Mitte schauen? Erlebst Du gemeinsam mit mir, dass keiner mehr Lust auf egal welchen Streit hat? Ich weiß, daß Streiten immer das Glück verhindert.

Bei zwei sich streitenden Menschen wird einer den versöhnenden Schritt immer zuerst gehen. Magst Du das sein? Lass uns in der Mitte treffen und echten Frieden leben. Ohne Misstrauen, ohne Vorwürfe, ohne lieblose Absichten. Ich mag Dir genau so begegnen, wenn Du mir mal zufällig im Leben über den Weg laufen solltest. Ich bin des Krieges wirklich überdrussig.

Ich öffne mich innerlich jeden Tag auf’s Neue für alle Mitmenschen, die vielleicht an diesem neuen Tag nun auch bereit für eine tiefe heilsame Begegnung sind. Die letztliche Heilung kannst Du hier und jetzt in innerer Einkehr in Dir vorbereiten, um dann in der nächsten physischen Begegnung den Himmel auf Erden zu leben.

Ich wünsche mir, dass wir uns in wirklichem Frieden begegnen. Ich glaube nicht länger, daß sich mit Wut und Strenge etwas Gutes erreichen lässt. Bitte komm mir soweit entgegen, dass Du freiwillig von Dir aus mit jeglicher auch noch so kleinen Wut (oder Verstörtheit oder Vorsicht oder Misstrauen usw…) auf mich aufhörst. Die Wut versteckt sich in vielen Formen. Schau bitte genau hin. Ich tue es auch – zusammen mit Dir.

Lass uns beide ehrlich sein und uns selbst und unser gemeinsames Leben genau anschauen. Lass uns jetzt gemeinsam beginnen, alle offenen Unzufriedenheiten loszulassen, um gemeinsam nach Innen zu schauen. Das macht mehr Spaß als Streiten oder Trennung. Es ist erlösend. Es befreit.

Du bist womöglich jetzt gerade immer noch wütend auf mich oder auf einen anderen Mitmenschen. Aber warum bist Du das denn ganz genau? Was ist es im ganz Praktischen, dass Dir angetan wurde? Lass uns wenn nötig gemeinsam an diesen Punkt schauen. Lass uns in Liebe und Mitgefühl ganz genau hinschauen, was Dich möglicherweise noch stört. Lass uns so genau hinschauen, bis wir merken, daß immernoch ein uraltes sinnlosen Spiel statt findet. Und genau dann, wenn wir es beide gleichzeitig erkennen, zum Beispiel jetzt, dann kann gemeinsam losgelassen werden und der Frieden der seeligen Schöpfung darf wieder leben.

Ich empfinde echte innere Begegnung als sehr wichtig – eine gemeinsame authentische Ebene. Lass uns die Liebe probieren.

Fazit:
Die innere Richtung „Mitte“ ist zwar wirklich eine Richtung, aber Du kannst nicht aktiv in diese Richtung „gehen“. Es ist eher ein sich-hinein-fallen-„lassen“. Es ist ein Abgeben aller Aktivität. Es ist möglich und sehr ratsam, regelmäßig diese Korrektur der inneren Richtung geschehen zu lassen, indem Du bereit dafür bist, so oft es geht im Außen eine Pause zu machen. Mit etwas Übung kann die innere Einkehr auch während der äußeren Aktivität stattfinden.

Amen.