Trauer (Trau-Ehr) ist das „sich trauen der Ehre“. Trauer passieren zu lassen ist ein Ausdruck von Mut zur Wahrheit, also zur Selbstehrlichkeit. Einsichtigkeit wird endlich möglich.

In Trauer an ein anderes Wesen (Mensch oder Tier, lebend oder den Körper verlassen habend) zu denken, ist Deine praktische Unterstützung an das andere Wesen auf seinem Weg.

Trauer ist die intensivste Form des Mitgefühls. Trauer unterstützt weil sie Zu-trau-en schenkt. (Man is in Trauer zu jemanden)

Trauer ist innere spirituelle Arbeit. Trauer erfordert Dein ganzes Sein, um hilfreich zu sein. Trauer geschieht vollkommen innerlich und braucht dafür einen geeigneten äußeren Schutzraum. Trauer ist der Schritt heraus aus der Wut und hinein in die Heilung Deiner Seele und gleichzeitig der Seele, an die Du gerade denkst. Trauer ist praktische Liebe.

Trauer funktioniert immer, jedoch besonders gut alle zwanzig Tage zur Thematik des blauen Affen.

Wer den Mut hat, Trauer zu durchleben wird innerhalb unerwartet kurzer Zeit inneren Frieden und Glückseligkeit finden – altes Leid löst sich auf. Wer sich jedoch gegen die Notwendigkeit von Trauer wehrt, leidet.

Trauer ist somit ein Tor zum Frieden Gottes (zum Frieden des „Guten“). Trauer ist eine intensive Form der Kommunikation vermittels Deines Astralkörpers.

Die Erlösung der Trauer ist das Sehnen. Sehnen ist ein Gebet, in dem der göttliche (= gütliche) Traum gesehen werden will.