Jeder hat Themen – auch Du, auch ich. Das zu leugnen wäre unklug. Dein nächstes eigenes Thema anschauen ist immer möglich. Zum Beispiel jetzt. Dafür kannst Du zum Beispiel in Dir nachschauen, wo Du Dir selbst einredest, wie gut es Dir angeblich geht. Es gehört Mut dazu, auch wirklich bei sich selbst sehen zu wollen. Aber ich sage Dir, es lohnt sich. Die nun folgenden Fragen sind Dir vielleicht bei Bedarf hilfreich:

Wo ist in Dir eine Trauer, eine Sehnsucht, eine Wehmut, eine Unterordnung oder eine Überheblichkeit, eine Unfreiheit, ein Zurückhalten oder ein Übermut? Gehe dem nach, indem Du Dich dem Thema öffnest.

Welche Seelenpartner sind bereits in Deinem Leben, um Dir diese Unehrlichkeiten aufdecken zu helfen?

Wem gegenüber bist Du nicht völlig offen und wahrhaftig, weil Du vielleicht noch Angst hast, verurteilt zu werden?

Welche regelmäßigen Ablenkungen hast Du Dir im Leben geschaffen, um besser wegschauen zu können statt Dich ebenso regelmäßig der inneren Einkehr widmen zu können?

Welche Spielpartner meidest Du, um Deine Limitierungen besser verstecken zu können? Öffne Dich.

Wem willst Du noch kein echtes Ur-Vertrauen entgegen bringen? Traue Dich.

Wer hat gerade in Wahrheit Dein Herz? Lass die Gefühle zu.

Nur Du kannst Dein eigenes nächstes Thema wirklich erkennen und Dich ihm widmen und in Wahrheit sind alle Menschen um Dich herum allein zum Zwecke Deiner Unterstützung da. Sie alle stehen Dir auf Deinem Wege zur Seite – auch und insbesondere die Schwierigen. Jeder Einzelne wird sich tief in sich mit Dir freuen, Deinen nächsten Schritt der Selbstehrlichkeit miterleben zu können.